Parodontologie
Diagnostik, Behandlung und Nachsorge bei Zahnfleischerkrankungen – systematisch geplant und langfristig begleitet.
Diese Musterseite dient der Demonstration. Die Inhalte sind keine zahnärztliche Beratung und ersetzen kein persönliches Patientengespräch.
Was bedeutet das?
Parodontologie befasst sich mit Erkrankungen des Zahnhalteapparats, also Zahnfleisch, Gewebe und Knochen rund um den Zahn. Typische Hinweise sind Zahnfleischbluten, zurückgehendes Zahnfleisch, lockere Zähne, Mundgeruch oder ein dauerhaft unangenehmer Geschmack.
Die Behandlung beginnt mit einer genauen Befundaufnahme. Dazu gehören die Messung der Zahnfleischtaschen, die Beurteilung von Blutung, Belägen, Zahnlockerung und bei Bedarf Röntgenbilder zur Einschätzung des Knochenabbaus. Erst danach lässt sich beurteilen, welche Behandlungsschritte sinnvoll sind.
In der aktiven Therapie werden die betroffenen Bereiche systematisch gereinigt, meist in mehreren Sitzungen und unter lokaler Betäubung. Entscheidend ist danach die unterstützende Parodontitistherapie: regelmäßige Kontrollen, Nachreinigung, Anpassung der häuslichen Pflege und die Berücksichtigung von Risikofaktoren wie Rauchen oder Diabetes.
Bei medizinischer Indikation können Teile der Behandlung von der gesetzlichen Krankenversicherung getragen werden; die Voraussetzungen und Abläufe besprechen wir vorab. Parodontitis ist eine chronische Erkrankung, deshalb ist die Nachsorge kein Zusatz, sondern ein zentraler Teil der Behandlung.